Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 13. Februar 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Natalie Mohr, Max-Josef-Metzger Weg 15, 78467 Konstanz (im Folgenden „Auftragnehmerin") und ihren Kunden (im Folgenden „Auftraggeber") über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Reputationsmanagements, insbesondere der Prüfung und Beantragung der Löschung von Online-Bewertungen (z.B. bei Google).

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1. Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung einer Dienstleistung, die darauf abzielt, eine oder mehrere vom Auftraggeber benannte Online-Bewertung(en) auf Verstöße gegen die Richtlinien des jeweiligen Plattformbetreibers (z.B. Google) zu prüfen und einen Löschantrag beim Plattformbetreiber einzureichen.

2.2. Die Leistung der Auftragnehmerin umfasst:

  • Die Prüfung der Bewertung(en) auf Verstöße gegen Plattform-Richtlinien
  • Die Einschätzung der Erfolgsaussichten
  • Die Erstellung eines fundierten Löschantrags
  • Die Einreichung dieses Antrags beim Plattformbetreiber

2.3. Keine Rechtsberatung: Die Auftragnehmerin ist keine Rechtsanwältin und erbringt ausdrücklich keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Die Dienstleistung beschränkt sich auf die Prüfung von Richtlinienverstößen und die administrative Einreichung von Löschanträgen. Bei komplexen rechtlichen Fragestellungen wird die Hinzuziehung eines Fachanwalts empfohlen.

2.4. Die Auftragnehmerin schuldet keinen Erfolg. Die Entscheidung über die Löschung der Bewertung obliegt allein dem Plattformbetreiber. Die Dienstleistung der Auftragnehmerin gilt als vollständig erbracht, sobald der Löschantrag ordnungsgemäß beim Plattformbetreiber eingereicht wurde.

3. Vertragsschluss

3.1. Der Auftraggeber stellt eine unverbindliche Anfrage über die Website der Auftragnehmerin oder per E-Mail und übermittelt die zu prüfende(n) Bewertung(en).

3.2. Die Auftragnehmerin führt eine kostenlose und unverbindliche Erstprüfung der Erfolgsaussichten durch.

3.3. Auf Basis dieser Prüfung unterbreitet die Auftragnehmerin dem Auftraggeber ein verbindliches Angebot zur Beauftragung der Dienstleistung. Dieses Angebot enthält den Leistungsumfang und die genaue Vergütung.

3.4. Der Vertrag kommt zustande, indem der Auftraggeber dieses Angebot in Textform (z.B. per E-Mail) annimmt.

4. Vergütung und Zahlungsbedingungen

4.1. Die Vergütung ist erfolgsbasiert. Das im Angebot ausgewiesene Honorar wird nur fällig, wenn die beanstandete Bewertung vom Plattformbetreiber dauerhaft entfernt wird.

4.2. Als „dauerhaft entfernt" gilt eine Bewertung, die für einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen nach der Löschung nicht wieder öffentlich sichtbar ist.

4.3. Die Rechnung wird nach erfolgreicher Löschung gestellt und ist innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig.

5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

5.1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Auftragnehmerin alle für die Prüfung und Antragstellung erforderlichen Informationen wahrheitsgemäß und vollständig zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft insbesondere den Sachverhalt, der der Bewertung zugrunde liegt.

5.2. Der Auftraggeber versichert, dass er berechtigt ist, die Löschung der Bewertung zu beantragen (z.B. als Inhaber des betroffenen Unternehmens).

5.3. Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch die Verletzung von Mitwirkungspflichten entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.

6. Haftung

6.1. Die Auftragnehmerin haftet für Schäden – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht.

6.2. Im Falle der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

6.3. Die Auftragnehmerin haftet nicht für die Entscheidung des Plattformbetreibers oder für eventuelle negative Konsequenzen, die aus dem Versuch der Löschung entstehen.

6.4. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für rechtliche Beratung, da diese nicht Teil des Leistungsumfangs ist.

7. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung der Auftragnehmerin.

8. Datenschutz

Die Auftragnehmerin verarbeitet die personenbezogenen Daten des Auftraggebers streng vertraulich und ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, DDG). Weitere Informationen sind der Datenschutzerklärung zu entnehmen.

9. Schlussbestimmungen

9.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

9.2. Sofern es sich beim Auftraggeber um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Auftraggeber und der Auftragnehmerin der Sitz der Auftragnehmerin.

9.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.